Ausstellung der romantischen Moselansichten von Karl Bodmer

Der Schweizer Maler Karl Bodmer (1809-1893) war noch keine 20 Jahre alt, als er 1828 von Zürich über Basel nach Koblenz wanderte und dort neben diversen Rhein- und Lahnansichten auch rund 30 Mosellandschaften und Städtebilder zeichnete. Die nach diesen Zeichnungen einige Jahre später gefertigten Kupferstiche in Aquatinta-Technik zählen heute zu den bekanntesten Zeugnissen der idyllisch-verklärten Moselromantik vor knapp 200 Jahren.

Nach den coronabedingten Einschränkungen der beiden zurückliegenden Jahren startet der „Förderverein Mittelmosel-Museum e.V.“ nun in die aktuelle Öffnungssaison mit einer Sonderausstellung von Bodmers Moselansichten aus dem eigenen Bestand des Museums. Gezeigt wird aber auch eine kleine Dokumentation zum übrigen Schaffen des Künstlers, der einige Jahre später als Begleiter des Forschungsreisenden Prinz Maximilian zu Wied zu einem der bedeutendsten Chronisten der Indianer Nordamerikas avancierte.

Ausstellungseröffnung ist am Sonntag, dem 24. April 2022, um 11 Uhr, im Dachgeschoss der Barockvilla Böcking. Für die fachliche Einführung konnte der Cochemer Galerist (und heutige Bürgermeister der dortigen VG) Wolfgang Lambertz gewonnen werden. Die Ausstellung ist bis Ende Oktober 2022 zu den regulären Öffnungszeiten des Museums (Di. – Fr.: 10 – 17 Uhr; Sa.,So.: 12 – 16 Uhr) zu besichtigen.

Moselromantik vor 200 Jahren: Blick vom Litziger Ufer auf Starkenburg.

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